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MS "ANNA SIRKKA"
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Conainerschiff
Schifffahrtskauffrau Petra Heinrich, Jork Vertragsreeder:
Schifffahrtskauffrau Petra Heinrich, Jork
MS "Anna Sirkka"
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Bei dem MS "Anna Sirkka" handelt es sich um ein auf der Schiffswerft J.J. Sietas KG Schiffswerft GmbH & Co. gebautes Containerschiff vom Sietas-Werfttyp 168, mit der höchsten kommerziellen Eisklasse E3 nach dem Gemanischen Lloyd. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Reedern hat die Sietas-Werft einen Container-Feederschiffstyp entwickelt, der die Vorteile der offenen mit den bewährten Merkmalen herkömmlicher Containerschiffe verbindet. Der Sietas-Werfttyp 168 bietet insoweit ein neues Konzept der Containerbeförderung auf See.

Die als "OPEN TOP" - Containerschiffe be- zeichnete Konstruktion besteht aus einer Kombination von zwei offenen und zwei geschlossenen Laderäumen. Letztere werden mit je einem hydraulisch betätigten Lukendeckel abgedeckt. Die Aufteilung der Räume wurde so gewählt, dass ca. 9 % der Container in den geschlossenen Räumen, ca. 60 % in den offenen Räumen und ca. 31 % an Deck bzw. auf den Luken gefahren werden.

Um den steigenden Geschwindigkeitsanforderungen gerecht zu werden, wurde als Hauptantrieb eine Maschine aus der neuesten Baureihe des deutschen Herstellers MaK vom Typ 9M 43 (voll elastisch gelagert) gewählt, die mit 90 % der installierten Leistung von ca. 8.400 kW bei 500 Upm eine Geschwindigkeit von ca. 18,5 Knoten ermöglicht. Dieser mittelschnell laufende Dieselmotor mit Untersetzungsgetriebe ist für den Betrieb mit kostengünstigem Schweröl (IF-380) ausgelegt und zeichnet sich insbesondere durch die hohe Wirtschaftlichkeit (sehr niedriger Brennstoffverbrauch) und unter den Grenzwerten liegenden Schadstoffemissionen aus.

Vorteile des Partly-Open-Top-Containerschiffes im Schiffsbetrieb:
  • Reduzierung der Lukendeckeloperationen an Bord, wodurch eine Zeitersparnis von bis zu 1,5 Stunden pro Hafenanlauf möglich ist.
  • Freier Zugriff auf alle Container eines Stapels in den offenen Räumen.
  • Flexiblere Planung der Containerstauung und damit schnellerer Hafenumschlag.
  • Vorteile bei der Ladung unterschiedlicher Container.
  • Verbesserung der Stabilität des Schiffes durch einen tieferen Ladungsschwerpunkt.
  • Einsparung von Containerlaschmaterial durch Einbau von Zellenführungen.
  • Eine automatische Krängungsausgleichsanlage sorgt für eine aufrechte Lage des Schiffes und erleichtert die Be- und Entladung des Schiffes.
Kosten- und Erlösvorteile
  • Reduzierung der Wartungskosten der entfallenen Lukendeckel.
  • Mehrerlöse durch zusätzliche Containerstellplätze.
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